Kinder,- Jugend- & Familienhilfe Meilenstein GbR
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Menschen helfen - Chancen schaffen

 

Stationäre Angebote:


Intensiv Wohngruppe 

Bislang werden jugendliche gewaltbereite und aggressive Täter in den intensivpädagogischen sowie regelbetreuten Wohngruppen aufgenommen und in den pädagogischen sowie schulischen, beruflichen und therapeutischen Alltag integriert. Wesentliche Methoden im Umgang mit diesem Personenkreis sind verhaltenspädagogische und verhaltenstherapeutische Maßnahmen, um zunächst eine Verhaltensänderung im Sinne einer Anpassungsleistung zu erreichen, die sich im Weiteren allerdings optimal zu einer Dispositionsänderung entwickelt.

Prinzipiell sind Jugendliche mit derartigen Verhaltensmustern in den vorgehaltenen Gruppensettings gut versorgt und haben bei vorliegender Akzeptanz der Hilfen gute Voraussetzungen, nicht dauerhaft in Täterstrukturen verhaftet zu bleiben.

Eine konfrontative Pädagogik nach den Prinzipien der Konfrontation mit Delikten und Grenzziehung im pädagogischen Alltag, ist für gewaltbereite Menschen eine wesentliche Hilfe. Die konfrontative Arbeit mit Tätern geht über die Fokussierung der Einsicht hinaus und fordert regelrecht eine Verhaltensänderung, indem sie offensiv und konsequent in die Auseinandersetzung geht, dabei den Täter als Menschen nicht ablehnt aber sehr deutlich die Tat. Verhaltensweisen gegen die Rechte anderer auf Unversehrtheit, Gesundheit und Schutz sind nicht akzeptabel und demnach entsprechend zu verändern (Goldene Regel). 



Haus Nimmerland und Villa Rheinblick

Die MitarbeiterInnen der Wohngruppe gehen davon aus, dass eine familienähnliche Wohngruppe eine der besten Möglichkeiten langfristiger Fremdunterbringung im Rahmen der Jugendhilfe darstellt. Als das Spezielle der familienähnlichen Wohngruppe sehen wir die Orientierung an der Lebensform „Familie“.

„Erziehen“ in der Wohngruppe wird getragen vom individuellen, persönlichen Bezug der pädagogischen Fachkraft zum Kind/Jugendlichen und einer intensiven Beziehungsgestaltung zwischen den Mitarbeiterinnen und den Kindern/Jugendlichen.

Unter dem Aspekt eines ganzheitlichen Erlebens wird den Kindern / Jugendlichen somit die Möglichkeit gegeben, Orientierung, Struktur und Sicherheit im alltäglichen Leben zu erfahren. Durch die Orientierung am „familiären Normalalltag“ entstehen günstige Rahmenbedingungen für das pädagogische Handeln und die Vermittlung korrigierender Sozialsituationserfahrungen.

Ein hohes Maß an Zuwendungen, Geborgenheit, Nähe und Vertrauen sowie die Auseinandersetzung mit Identifikationsmodellen wird den Kindern / Jugendlichen und Erwachsenen in der Wohngruppe geboten bzw., ermöglicht.